Das Schwert des Geistes, welches das Wort Gottes ist. Eph. 6,17

Der Sinn des Lebens ist es doch Spaß zu haben, oder? Wer dieser Meinung ist, den lade ich ein, über folgendes nachzudenken:

  • Es kann Spaß machen, Abends lange wachzubleiben um die neusten Nachrichten und Serien zu schauen, aber Freude hat man am nächsten Morgen bei seiner müdigkeit nicht.
  • Es kann Spaß machen, über den Durst zu trinken, aber Freude kann man damit nicht erreichen.
  • Es kann Spaß machen, mit Freunden die verrücktesten Dinge zu unternehmen, aber Freude garantieren kann es nicht.
  • Es kann Spaß machen, über den Nachbarn zu lästern, aber Freude spürt man dabei nicht.
  • Es kann auch Spaß machen, einen Menschen zu beleidigen und Arbeitskollegen zu mobben, aber Freude macht das nicht.
  • Es kann Spaß machen, der Beste und Angesehenste in seiner Umgebung zu sein, aber dabei keine Freude empfinden.
  • Es kann Spaß machen, wenn man auf sein übervolles Konto schaut, aber Freude kann man sich damit nicht kaufen.
  • Es kann Spaß machen, schön Essen zu gehen, aber wirkliche Freude wird dadurch nicht geschaffen.
  • Es kann Spaß machen, eine Affäre am Laufen zu haben, aber Freude macht es letztendlich doch nicht.
  • Es kann einigen Personen Spaß machen, einen Menschen zu schlagen, aber Freude spürt man dadurch nicht im Inneren.
  • Es kann manchen Menschen Spaß machen, Menschen umzubringen, aber Freude wird das nie bewirken.

Es ist besonders wichtig, zwischen Spaß und Freude zu unterscheiden, da nicht alles was Spaß macht wirklich gut ist. Durch folgende Definitionen wird klar, was der Unterschied zwischen beidem ist:

Spaß

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Spaß: Dinge, die zur augenblicklichen Befriedigung der Triebe dienen.

Spaß hat man dann, wenn man einen Trieb befriedigen kann (Sicherheitstrieb, Aggressionstrieb, Bindungstrieb, Nahrungstrieb, Sexualtrieb). Die Frage nach dem Sinn oder nach der Lauterkeit dieser Handlung ist hierbei zweitrangig. Spaß ist auf den Augenblick gerichtet, eine Zerstreuung, ein Vergessen der Wirklichkeit, weil im Augenblick die Triebe im Vordergrund stehen. Nicht dass diese Handlungen von Grund auf schlecht sind- gezügelt und am richtigen Ort und zur richtigen Zeit haben sie ihre Berechtigung. Aber nie werden sie jemandem das Gefühl geben, ein Erfülltes Leben geführt zu haben.

Es ist zuallererst unsicher und dann sogar gefährlich, nach dem zu handeln, was gerade „Spaß“ macht- weil es weder Freude garantieren noch ein gutes, gerechtes Leben fördert. Was ist also wichtiger als das?

Freude

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Freude: Dinge und Handlungen, die die Erfüllung seelischer und geistlicher Bedürfnisse bewirken.

Freude ist tiefer, mehr als Spaß. Freude ist die tiefe Stille und Ruhe im Herzen, dass das, was man eben getan hat, meiner Seele und meinem Geist gut getan hat. Hier stehen nicht die Triebe im Vordergrund sondern das seelische und geistliche Wohlbefinden. Tief in jedem Menschen ist der leise Schrei nach Freude- die aber nie durch Befriedigung der Triebe, also durch Spaß erfüllt werden können.

Freude verspürt man dann, wenn man die Bedürfnisse der unsterblichen Seele erfüllt. Und was ist das tiefste Bedürfnis der Seele? Es ist es das Bedürfnis nach der Sinnhaftigkeit des Lebens und der Schrei nach dem Ewigen Leben- dass nach dem Tod nicht alles vorbei und vergessen sein soll. König Salomo sagt über die Seele:

Prediger 3,11: Er hat alles vortrefflich gemacht zu seiner Zeit, auch die Ewigkeit hat er ihnen ins Herz (Seele) gelegt…

Wir haben in unserer Seele dieses Bedürfnis nach Ewigkeit, nach ewiger Existenz- doch wie kann dieses Bedürfnis erfüllt werden? Mit dem Tod ist ja alles vorbei, sagt der Körper, sagen die Triebe.

Dieses wird beantwortet von dem Geist, dem „Über-Ich“, das unsere Verbindung zu der geistigen Welt ist. Durch den Geist haben wir in uns das Bedürfnis nach Frieden, Liebe, Freude, Gerechtigkeit und ja, auch das Bedürfnis nach dem Glauben an Gott (2.Tim. 2,22).

  • Deswegen kann es auch im Augenblick kein Spaß machen, einen Streit mit Frieden zu beenden- aber die Freude vermehrt sich in uns.
  • Deswegen kann es auch manchmal keinen Spaß machen, einem unfreundlichen Wort mit Liebe zu begegnen, aber es macht Freude, das richtige getan zu haben.
  • Deswegen kann es auch manchmal keinen Spaß machen, im Hinblick auf die größere Freude einige Triebe nicht an Ort und Stelle zu befriedigen, sondern auf die Bewahrung der umfassenden Freude zu achten.
  • Deswegen kann es auch manchmal keinen Spaß machen, selber gerecht behandelt zu werden oder gerecht zu handeln, aber es bewirkt Freude bei allen Betroffenen.
  • Deswegen kann auch manchmal der Spaß am Glauben und an Gott fehlen, aber die Freude, die man direkt aus der Gemeinschaft mit Gott bekommt, ist unbeschreiblich.

Nehemia 8,10xcf

Ich wünsche und bete darum, dass jeder Leser auf das tiefste Bedürfnis der Seele und des Geistes hört: Die suche nach dem ewigen Leben, denn nur wenn diese Frage beantwortet ist, kann wirkliche Freude im Leben Einzug finden.

Römer 14,17 Denn das Reich Gottes ist nicht Essen und Trinken, sondern Gerechtigkeit, Friede und Freude im Heiligen Geist;

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