Das Schwert des Geistes, welches das Wort Gottes ist. Eph. 6,17

Das Buch Henoch als PDF

Henochbuch

Es gibt viele antike Bücher, die einen hohen Stellenwert im Christentum hatten oder noch haben, aber mit der Zeit in Vergessenheit geraten sind oder auch einfach Verboten wurden. Auch wennTitel sie nicht die gleiche Autorität wie die Bibel haben, sind viele der alten Bücher lesenswert.

Das Henochbuch ist eines von diesen. Ja, sogar Judas zitiert in seinem Brief aus diesem Buch. Nur eine Frage, die sich uns heute stellt ist, ob wir heute auch dasselbe Henochbuch in den Händen halten wie Judas damals. Vieles spricht dagegen. Es ist gut, zu wissen was in diesem Buch geschrieben steht, auch wenn es nicht die gleiche Autorität wie der biblische Kanon hat.

Nach Hinweis von Sergej Pauli (s.Kommentare) habe ich mich genauer über das Henochbuch erkundigt und empfehle jedem, diesen Artikel über das Henochbuch durchzulesen. Das Henochbuch ist weder Apokryph noch Deuterokanonisch zu klassifizieren sondern sollte lediglich als Informationsmaterial genutzt werden.

Unbekannt

Das Buch Henoch

Das äthiopische Henochbuch, auch das erste Henochbuch genann in der Übersetzung von A.G. Hoffmann

Weitere Bücher auf Gladium Spiritus

Die Bibliothek der Kirchenväter

Eusebius von Cäsarea

Der erste Band umfasst die Kirchengeschichte des Eusebius, geschrieben um ca. 310 n.Chr. und ist ein Muss für alle, die sich für die ersten Jahrhunderte des Christentums interessieren.

Ignatius von Antiochien

Von Ignatius von Antiochien sind uns sieben Briefe erhalten geblieben, die er als Gefangener auf dem Weg nach Rom unter anderem an die Epheser, Magnesier und Römer geschrieben hat. Entstanden sind sie um 107-110 n.Chr.

Clemens von Rom

Der erste Clemensbrief wurden noch vor 100 n.Chr. aus Rom an die Gemeinde in Korinth geschrieben. Der erste Brief enthält 65 Kapitel.

Clemens von Rom

Auch wenn der Autor nicht gesichert ist, wird dieses Schriftzeugnis als zweiter Clemensbrief betitelt. Er enthält viele Zitate aus den Neuen Testament.

Hermas

Ein sonst nicht weiter bekannter Christ aus Rom schrieb um das Jahr 150 n.Chr. das Buch „Der Hirte des Hermas“

In diesem Buch offenbart sich ihm ein Engel in einer Hirtengestalt. In fünf Visionen, zwölf Geboten und zehn Gleichnissen wird die christliche Gemeinde beschrieben.

Justin der Märtyrer

Justin wurde um das Jahr 100 geboren Später wandte er sich, möglicherweise in Ephesus, dem Christentum zu, ließ sich in Rom nieder und gründete dort eine philosophische Schule. 

Justin wurde während der Regierungszeit des Kaisers Marc Aurel mit sechs anderen Christen verhaftet und 165 n.Chr. hingerichtet.

Verschiedene

Die Werke von acht frühchristlichen Apologeten (100-350 n.Chr.) werden in einem Sammelband von 420 S. zusammengefasst. Unterschiedliche Christen verteidigen den christlichen Glauben vor Juden und griechischen Philosophen.

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3 Antworten

  1. Ich sehe es auch so. Interessant ist, dass Fragmente einer hebräischen Fassung des Henochbuches auch in Qumran gefunden wurden. Ansonsten haben wir nur die äthiopische Fassung (in der äthiopischen Kirche ist es kanonisch). Auch Tertullian und andere frühe Väter betrachteten das Buch Henoch als authentisch – vor allem aber Judas in seinem Brief tut dies ausdrücklich.

  2. Hallo, das Zitat von Luther bezieht sich auf Apokryphen. Apokryphen sind meines Erachtens von Pseudoepigraphischen Schriften zu trennen. In Wikipedia fand ich eine gute Zusammenfassung:
    „In den Bibelwissenschaften werden mit Pseudepigraphen jene religiösen Schriften des Judentums bzw. des beginnenden Christentums bezeichnet, die ungefähr zwischen 200 v. und 200 n. Chr. geschrieben wurden. Dabei sind nicht alle im formalen Sinne pseudepigraphisch.[3] Sie werden evangelischerseits von den deuterokanonischen Schriften (so die Bezeichnung katholischer- und orthodoxerseits) bzw. Apokryphen (evangelische Bezeichnung) unterschieden, die in der Septuaginta und Vulgata, aber nicht im hebräischen bzw. evangelischen Bibelkanon erscheinen. Die römisch-katholische Kirche unterscheidet nur zwischen deuterokanonischen und all den andern Schriften, die sie „Apokryphen“ nennen, womit sie auch die Pseudepigraphen bezeichnet.“
    siehe auch:
    https://de.wikipedia.org/wiki/Pseudepigraphie_(Bibel)#Pseudepigraphen_zum_Alten_Testament“
    M.E. ist das Henochbuch ein Pseudoepigaraph, zumindest in der Überlieferung, die wir haben. Zumindest wäre es hilfreich gewesen, darauf einzugehen.

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